Donnerstag, 28. Februar 2013
Beim Thema Clown möchte man doch glatt hoffen, dass Steinbrück Kanzler wird, damit die Italiener eine angemessene Retourkutscche fahren können. Nach dem Motto: “Wir sind schon ein bischen entsetzt darüber, dass in Deutschland ein Clown die Wahl gewonnen hat!” Die Schweizer können dann auch diskutieren, ob sie nicht die Kavallerie nach Berlin schicken wollen.Oder die Zyprioten Freibeuter nach Hamburg.
Montag, 29. Oktober 2012
Ich konnte mir den Gedanken dabei nicht verkneifen: Vertrauen Sie mir, ich weiss, was ich tue.
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Die EU möchte den Energieverbrauch von Computern einschränken (via). Da man eben ab einer bestimmten Schwelle mit zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügbarer Technologie nur mehr Rechenleistung erreichen kann, wenn man auch mehr Energie rein steckt, bedeutet das de facto eine Begrenzung der Rechenleistung innerhalb der EU.
Ich erwarte mal, dass die Schweizer das nicht mitmachen werden und deshalb ie ganzen rechenintensiven Dinge von EU-Firmen, Forschungseinrichtungen und Bürgern in der Schweiz gemacht werden. Rechenzeit in der Schweiz wird also richtig teuer, weil die Nachfrage steigt.
Wie dem auch sei. Ich denke, das ist, unabhängig von der Umweltargumentation, auch eine Maßnahme, zur Eindämmung des High Frequency Tradings, das ja gerade als Sündenbock-Sau durch das globale Dorf gejagt wird. Das kann man positiv bewerten, oder auch nicht. In letzter Zeit wird den Tradern so viel schwachsinniger Esotherikkram unterstellt, dass man meiner Meinung nach nur mit Mühe den Blick darauf behalten kann, was da tatsächlich passiert. Und das ist vergleichsweise simpel und weit weniger gefährlich als immer behauptet wird. Jedenfalls ist es unstrittig, dass die High Frequency Trader eine Menge Rechenleistung einsetzen um mit ihren Algorithmen möglichst schnell Chancen am Markt zu erkennen und zu nutzen. Denen würde also diese Richtlinie in der EU das Spielzeug wegnehmen. Das wäre also dann noch ein weiterer Punkt, weshalb die Schweiz das nicht übernehmen wollen könnte. So könnten sie die ganzen Trader nach Zürich ziehen und damit den Finanzplatz auf Kosten von Frankfurt, Mailand, London, Paris, Madrid, etc. deutlich stärken.
Dummerweise nimmt die Richtlinie auch den Forschern ihre Spielzeuge. Die ETH wird sich freuen und die Preise für externe Nutzung der vorhandenen Rechenleistung anheben. Und wenn die Schweizer dumm genug sein sollten, die Richtlinie zu übernehmen, dann machen eben die Norweger, die Russen, die Isländer, oder die Amerikaner den Reibach.
Mittwoch, 15. August 2012
Es gibt doch mal wieder was neues, wenn auch nur die Technik des Blog betreffend. Einerseits habe ich die Blog Software mal wieder upgedated. Das wäre so weit keiner Nachricht wert, weil ich das ja schon öfter ohne weiteres Aufhebens gemacht habe. Ich habe aber jetzt neu das 2 Klicks Verfahren von Heise eingesetzt. Es gibt leider dazu kein Serendipity Plugin dafür, aber mit dem HTML Nugget Plugin war es genau so einfach zu lösen.
Jetzt kann also jeder meine Artikel auf liken, twittern oder plusen, ohne dass all jene, die das gar nicht wollen Daten an Facebook, Twitter, oder Google übermitteln müssten. Vielen Dank an Heise für dieses tolle Tool. Jetzt fehlt mir eigentlich nur noch ein git Repository, von dem ich regelmäßig per cron pullen könnte, damit ich mich nicht mehr selber um Updates kümmern muss.
Das ist was, was ich mir allgemein für möglichst viele Webanwendungen wünschen würde. Wenn sie dann noch so gestrickt sind, wie z.B. Serendipity, dass man die Files der Anwendung einfach überschreiben kann, kann jeder Webmaster ganz einfach dafür sorgen, dass seine Anwendung immer aktuell ist. Bislang ist noch die beste Lösung, die mir untergekommen ist, die von Piwik, wo man innerhalb der Anwendung einen Update Button hat, sobald eine neue Version raus ist. Das ist sehr gut, aber ganz ohne eigenes Zutun wäre noch besser.
Montag, 16. April 2012
Was soll man dazu sonst sagen?
Fehlt nur noch, dass jemand in jahrelangen Studien herausfindet, dass tatsächlich “Killerspiele” nicht die Ursache für Amokläufe sind. Ein Hinweis, gibt die im Artikel zitierte Frau Jörk ja schon, dass es eventuell mit den sozialen Bedingungen zu tun haben könnte. Das muss aber sicher ein bedauerlicher Irrtum auf ihrer Seite sein.
Sonntag, 14. November 2010
Nicht dass Frau Roche zu 100% meinem Beuteschema entsprechen würde, aber so ein Angebot gibt es ja nicht zweimal im Leben ;-)
Andererseits hege ich ja noch die Hoffnung, dass es bei mir keine ganz so große Opferbereitschaft zeigen würde wie bei Herrn Wulf.
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Es ist ja kaum zu schaffen, dem Ergebnis der Abstimmung über das Minarettverbot in der Schweiz auszuweichen - zumindest wenn man sich in der Schweiz aufhält. Was ist da denn passiert? Das war eine PR Aktion der Rechtspopulisten und ausgerechnet junge, links orientierte Frauen haben ihnen wohl zur Mehrheit verholfen, weil doch die Muslime so schrecklich ihre Frauen unterdrücken. Das hab ich zumindest gestern im Tagesanzeiger gelesen. In christlichen Familien gibt es so was nämlich überhaupt nicht, muss man wissen. Ich frage mich jetzt, welcher unterdrückten Muslima denn damit geholfen wurde, die sich jetzt noch weniger trauen wird, ihr Leid nach aussen in eine Gesellschaft zu tragen, in der sie davon ausgehen muss, dass sie mit ihrem Glauben nicht willkommen ist. Nun sind also Minarette verboten - natürlich nur muslimische. Die christlichen Minarette heissen Kirchtürme und bleiben erlaubt. So schwindet also das Bild, dass ich von der Schweiz hatte als weltoffenes Land mit einer tolleranten Gesellschaft. Ich werde wohl meine - durch die Bank weltoffenen und tolleranten - schweizer Bekannten als Minderheit im eigenen Land ansehen müssen, das sich des Applauses von Leuten wie z.B. Wilders, oder Le Pen schämen muss. Andererseits war das das Ausfluss der direkten Demokratie im Land. Man sollte die Angst vor dem Islam also sehr ernst nehmen. Das geht vor Allem die muslimischen Gemeinden an, die die Aengste der nicht muslimischen Bevölkerung abbauen müssen. Als Zeichen des aufeinander zu gehens könnten diejenigen, die taktisch auf ein Scheitern der Initiative spekuliert und sie unterstützt haben um ein Zeichen zu setzen, jetzt eine gegeniniziative starten und eben die Mittel der direkten Demokratie nützen um dieses unsägliche Kirchturmverbot Minarettverbot wieder los zu werden.
Sonntag, 19. Juli 2009
Die Berliner Verkehrsbetriebe müssen sich in London vor Gericht gegen JP Morgan verantworten. Mag ja sein, nur verstehe ich den Fall nicht wirklich. Ich fasse es einmal so zusammen, wie ich es verstehe: - JP Morgan rät der BVG irgend welche spekulativen Geschäfte zu tätigen. Die BVG folgt dem Rat.
- Dann kommt die Finanzkriese und die von JP Morgan vorgeschlagenen Geschäfte entwickeln sich zum Verlustbringer für JP Morgan. Tja, wenn man spekuliert, kann das passieren.
- Jetzt verklagt JP Morgan die BVG und möchte von denen die Verluste ersetzt haben.
Ich weiß nicht, aber irgendwie werde ich daraus nicht schlau. Sind die wirklich so verzweifelt, dass sie einen Kunden vreklagen, weil der sich an den Rat der Bank gehalten hat? Und warum ist London dann der richtige Gerichtsstand? Was hat London mit den Berliner Verkerhsbetrieben und einer amerikanischen Bank zu tun? Vielleicht mag mich da ja mal jemand aufklären.
Freitag, 17. Juli 2009
Die Berliner sind ja für ihre Berliner Schnauze bekannt, die manch
einer für Frechheit auslegen würde. Aber manchmal geht es dann doch zu weit. Die kriegen wegen maroder Züge keinen vernünftigen S-Bahn Betrieb
mehr auf die Reihe, aber bei uns wollen sie betteln, dass wir für den Wiederaufbau des Beliner Stadtschlosses spenden. Nicht nur, dass
davon nur die Fassade wieder rekonstruiert wird, es handelt sich um
einem Tempel der Monarchie. Was haben die Berliner zum Wiederaufbau des
Augsburger Rathauses und der rekonstruktion des großen Goldenen Salls beigetragen, was immerhin das Symbol eines republikanisch organisierten Stadtstaats darstellt? Was zum Wiederaufbau der Frankfurter Paulskirche, dem wohl wichtigsten Symbol der Demokratie in Deutschland?
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