Mittwoch, 22. Oktober 2008
Immer wieder taucht die Diskussion auf, ob Mehrfachvererbung von Implementationen in Objektorientierten Programmiersprachen sinnvoll ist. Ich denke ja. Von den Gegnern der Mehrfachvererbung wir immer wieder vorgebracht, man könne doch alles mit Interfaces und Delegates erledigen. Das stimmt, aber nur insoweit als dass man theoretisch auch alles in Assembler programmieren könnte.
Freitag, 4. Januar 2008

Man mag es kaum glauben, aber ich lebe noch und ich habe diesen Blog auch noch nicht vergessen. Nur das mit der Zeit ist so eine Sache. Da ich nur in meiner Freizeit mal neben anderen Hobbies hier etwas schreiben kann, passiert das schon mal, dass ich länger nichts schreibe. Zur Aufmunterung hier noch ein schönes Foto, das ich an Weihnachten geschossen habe.
Sonntag, 13. Mai 2007
Es gab ja in letzter Zeit immer wieder Fälle, in denen einzelne Ihren Namen, bzw den verstorbener Angehöriger nicht bei Wikipedia lesen wollten. Der neueste Fall geht es um dem Komiker hinter der Kunstfigur „Atze Schröder“.
Der Herr möchte also – unter entsprechender Medienanteilname – nicht mehr seinen Bürgerlichen Namen bei Wikipedia lesen und verklagt deshalb Wikimedia Deutschland – oder eben auch nicht, oder doch, oder nicht.
Natürlich hat das dazu geführt, dass auch ich mal die Artikelhistorie gesehen habe, um zu erfahren, wie der Herr denn nun heißt. Auch wenn mir das jetzt gar nichts bringt und ich den Namen vermutlich bis morgen vergessen haben werden, Ist es doch ein deutlicher Hinweis darauf, dass er mit seiner Klage das Gegenteil dessen bewirkt hat, was er wollte. Ohne sie hätte ich mich wahrscheinlich nie dafür interessiert.
Sollte sich tatsächlich noch jemand für eine öffentliche Quelle des bürgerlichen Namens interessieren, „Atze Schröder“ ist eine eigetragene Marke, nach der man bei dpinfo suchen kann. Der Eintrag enthält nicht nur den Namen, sondern auch den Wohnort des Markeninhabers. In Diesem Fall ist der Markeninhaber eben jener Komiker.
Samstag, 3. Februar 2007
Gestern hat der Internationale Wissenschaftsrat zum Klimawandel seinen neuen Bericht vorgestellt. Wie zu erwarten war,überschlägt sich die Presse mit Meldungen dazu. Manche tun sich auch mit Vorschlägen hervor, die ich mal etwas genauer unter die Lupe nehmen möchte.
Samstag, 25. November 2006
Ich habe eine neue Version von jsPax veröffentlicht. Änderungen: - Einige Codeoptimierungen, die zu kleinerem Code führen.
- Das geladene Skript wird jetzt nicht mehr mit setTimeout() gestartet, sondern entweder mit window.execScript() oder mit eval.call(window,...). Dadurch wird sowohl die Ausführung geringfügig schneller, als auch der Code aussagekräftiger.
- Es gibt jetzt eine mit JSquash komprimierte Version. JSquash ist zwar offiziell in keinem stabilen status, aber mit package.js funktioniert es.
- Ich habe meine sehr kleine Testsuite sowohl zum Download als auch zum online-Test verfügbar gemacht.
Testberichte mit diversen Browsern sind natürlich willkommen. [Update (2006-11-28 09:38)]Jetzt konnte ich es auch mit verschiedenen IE-Versionen ausprobieren. Es funktioniert alles mit IE6, aber nicht mit IE7. IE7 führt das nachgeladene Skript nicht aus. Für sachdienliche Hinweise, woran das liegen könnte, wäre ich sehr dankbar, weil IE7 keinen Fehler bemerkt und auch sonst nicht der Ansicht ist, mit mir bei der Fehlersuche kooperieren zu müssen.
[Update (2006-11-28 09:38)]Gefunden! Jetzt kann auch der IE7 damit umgehen. Natürlich habe ich mich davon leiten lassen, dass es ein Objekt window.XMLHttpRequest gibt. Das gibt es beim IE7, was aber nicht bedeutet, dass das dann auch funktionieren muss. Also frage ich jetzt nach window.ActiveX ab. Damit verwendet IE7 den gleichen Code wie ältere IE-Versionen und siehe da, es geht.
Donnerstag, 23. November 2006
Nach dem Amoklauf von Emsdetten wird mal wieder das Verbot von “Killerspielen” diskutiert. Es dürfe “keine Ausreden” mehr geben, verlangt z.B. Herr Stoiber. Lieber Herr Stoiber, Wir beide sind uns einig, dass manche Computerspiele von aussergewöhnlich schlechtem Geschmack zeugen. Ich kann mir sogar vorstellen, dass bei labielen Menschen solche Spiele zu fehlentwicklungen führen, bzw. solche verstärken können. Wenn wir aber solche Spiele einfach verbieten, drängen wir die Szene in die Illegalität und geben die Kontrolle darüber aus der Hand. Ich halte es für sinnvoller, das pädagogische und psychologische Personal an den Schulen besser auszubilden und zu verstärken. Mit kleineren Klassen hat ein Lehere eher eine Chance, Fehlentwicklungen bei einzelnen Jugentlichen zu erkennen und einen Schulpsychologen zu Rate zu ziehen.
Donnerstag, 5. Oktober 2006
Jetzt ist es also so weit. Ein erfolgreicher Angriff auf die NEDAP-Wahlmaschinen, die auch schon in Deutschland eingesetzt wurden ist öffentlich präsentiert und dokumentiert worden.
Irgendwie war es nur eine Frage der Zeit. Glücklicherweise sind die Leute von “Wij vertrouwen stemcomputers niet” und vom CCC vor den Parteien darauf gekommen. Ich unterstütze hiermit die Forderung des CCC, Wahlcomputer zu verbieten ausdrücklich. Wahlcomputer lösen kein aktuelles Problem. Dafür sind Wahlen mit Wahlcomputern für die Bevölkerung nicht nachvollziehbar fair und gleich.
Montag, 4. September 2006
Es wird ja schon eine Weile diskutiert, wie denn Das Geständnis von Günter Grass zu bewerten ist, dass er Mitglied der Waffen-SS gewesen ist. Also kann auch ich mir einen Kommentar nicht weiter verkneifen.
Dienstag, 11. Juli 2006
Sepp Blatter beweist ein ums andere mal, dass er die Weltherrschaft für sich als alleinigen Diktator beansprucht:
- Wie es sich für einen echten Diktator gehört, sorgt er dafür, dass seinen Vasallen vergünstigungen zukommen.
- Wie mir zu Ohren gekommen ist, waren während der Weltmeisterschaft waren sogar T-Shirts mit dem falschen Aufdruck in der Nähe der Stadien verboten - eine Kleiderordnung wie im Mittelalter.
- In einer Stadt wie München, in der es ja durchaus auch trinkbares Bier gibt, mussten sich die Gäste im Stadion mit einem seltsamen Gebräu abfinden, das mal jemand im Vollrausch als “Bier” bezeichnet hat. Auch in anderen deutschen Städten war die Fallhöhe von den Produkten der jeweiligen örtlichen Brauereien zu dem Stadion-“Bier” und nicht viel niedriger.
- Auch bei den festen Nahrungsmitteln sah die Lage nicht anders aus als bei den flüssigen.
- Bei der Ticketvergabe wurde verlost, was ich grundsätzlich noch akzeptieren kann, aber natürlich erst, nachdem die treuen Vasallen mit Tickets versorgt waren. Da ist das alte Prinzip beim Ticketverkauf, “wer zuerst kommt malt zuerst” bei weitem fairer.
- Diktatoren sind korrupt und haben einen korrupten Apparat
- Über die “Wahl” Blatters zum FIFA-Chef ist ja schon viel geschrieben worden, nur nicht, dass alles mit rechten Dingen zugegangen wäre.
- Auch bei der Entscheidung, die WM in Deutschland auszurichten halten sich hartnäckig die Korruptionsgerüchte und man macht sich nicht einmal die Mühe, das ernsthaft zu dementieren.
Echte Tyrannen aber
streben die Weltherrschaft an und hindern andere Völker an der Ausübung
ihrer Demokratie. Diese Grenze hat Sepp Blatter inzwischen auch überschritten.
In Griechenland gibt es ein (demokratisch zustande gekommenes) Gesetz,
das dem Staat die Mitsprache in sprotlichen Fragen ermöglicht. Ob das
für die griechische Mannschaft von Vorteil ist, wage ich zu bezweifeln,
aber das gibt der FIFA noch lange nicht das Recht, den griechischen
Fußballverband auszuschliessen.
Liebe Griechen, bleibt hart und bleit draussen. Das ist zwar im Moment schwer, aber es ist langfristig besser als der vorauseilende Gehorrsam unserer Bundesregierung. Lasst euch nicht unterkriegen und rettet eure Demokratie vor den Fängen der FIFA!
Dienstag, 6. Juni 2006
Unser allseits geliebter Herr Stoiber hat sich zu seinen religiösen Gefühlen geäußert. Scheinbar fühlt er sich von einer schlechten Comicserie, die auf einem Spartenkanal läuft und die vermutlich kaum jemand ohne den Aufschrei der konservativen Katholiken wargenommen hätte, auf den Schlips getreten. Er lässt sich mit dem Satz "Wir brauchen in unserer Gesellschaft einen
Grundkonsens, dass nicht alles mit Füßen getreten werden darf, was
anderen heilig ist." zitieren.
Damit nicht genug, er fordert "eine ausgewogene Balance: Zwischen Meinungsfreiheit . . . und einer
Grenze für die Verletzung religiöser Empfindungen"
Wenn man ihn wörtlich nimmt, warum tut er das dann? Mir ist unter anderm die Presse- und Meinungsfreiheit heilig. Warum tritt er sie mit Füßen? Die Antwort ist einfach: Quod licet Iovi non licet bovi. Er hält sich also für göttlich und mich für ein Rindvieh. Das hat aber dann nichts mehr mit religiösen Gefühlen zu tun, sondern mit gnadenloser Selbstüberschätzung gepaart mit unübertroffener Arroganz.
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